Das Patty Finn’s ist ein MUSS in Campbell River! Das Seafood ist göttlich! Die Location einzigartig originell!

Eigentlich wäre damit schon alles gesagt … eigentlich.

Leider werdet ihr Moe’s Mama nicht mehr kennenlernen. Ein Bekannter erzählte mir im letzten Jahr beim Fachsimpeln über gute “Eateries” auf Vanisle, dass sie leider nicht mehr ist. Es war immer ein Erlebnis, für mich und die kids, sie beim Füttern der Hafenrobben direkt vorm Restaurant zu beobachten. Ein Persönchen mit wirrem Haar, das in mehrere Lagen Kleidung gehüllt war und immer ein Lächeln auf den Lippen hatte.

Also, das Patty Finn’s findet ihr am Sportfischer- und Fischereihafen, noch am Fähranleger nach “Quadra Island” vorbei, kurz dahinter rechts und die Roberts Reach Road (ist mehr ein Feldweg zum Sporthafen) ein kleines Stück entlang.

Moe ist ein Schatz. Sie kann garnicht anders. Und neben den göttlichen Clams, der überirdisch leckeren Chowder und den vielen anderen Köstlichkeiten auf der kleinen Karte, macht sie den Charme dieses Restaurants aus.

Moe’s Dad steht in der Küche – und ich weiss nun, wie Steinkrabben “ausgenommen” werden … jedenfalls “a la Moe’s Dad”. Erst wird die Krabbe auf den Rücken gedreht, dann gibt es was mit dem Gummihammer und dann …. Nun gut, die Steinkrabben habe ich nicht gegessen.

Aber ihr solltet nicht vergessen in Campbell River das “Patty Finn’s” zu besuchen, wenn ihr in der Gegend seid. Wenn ihr danach noch eine “kleine” Ecke im Magen frei habt: auf dem Discovery Pier gibt es sehr leckeres Eis … und die grössten Eiskugeln, die ich je gesehen habe! Wenn ihr vorher noch daran denkt, zu schauen, welche Kreuzfahrtschiffe am Abend in die Narrows fahren oder von Alaska zurück kommen, wird auch das Eisessen auf dem Pier noch zu einem richtigen Erlebnis.

Zu gut gegessen um weiter zu fahren? Hier schläft es sich gut in Campbell River!

Viel Spass in Campbell River!

juliett

So stellt sich die Aussicht vom Restaurant “The Observatory ” auf Grouse Mountain über Vancouver an klaren Tagen dar. Und nicht nur die Aussicht, sondern auch das Menu ist wahrlich himmlisch! Schon die Gondelfahrt hinauf auf den Grouse Mountain ist erlebenswert. Egal ob das Wetter klar ist, oder es gar diesig oder bedeckt ist.

Da versteht es sich von selbst, dass Jeans und T-Shirt nicht unbedingt angemessen sind. Aber geduldet.

Eine Vorreservierung ist unbedingt notwendig. Und, nicht von den Preisen abschrecken lassen – der Trick liegt im Detail und der Kombination. Also, hier unser Geheimnis: Wer einen Tisch im “The Observatory” fest reserviert, zahlt die Gondelfahrten nicht. Die “General Admission” Kosten für Grouse Mountain inklusive Skyride und Shows liegt bei $39.95 pro Erwachsenen. Bei einem Nachmittag auf Grouse Mountain und abendlichen Dinner im “Observatory” relativieren sich so die Kosten für den Ausflug – und das gute Abendessen ist garnicht mehr so teuer.

Allerdings  – wer es preiswert halten möchte verzichtet auf den Wein und geniesst nicht wie wir 2 Flaschen des “guten kanadischen” aus Mission Hill! Da schlägt die Flasche nämlich mit ca. 90 $ CDN zu Buche – und es ist einer der Günstigen auf der Weinkarte.

Unbedingt ausprobieren!

juliett

Schon die Fährfahrt nach Vancouver Island ist bereits Urlaub, egal ob ihr sie in Tsawwassen oder Horseshoe Bay beginnt. Selbst an einem diesigen Tag oder im Regen ist es herrlich zu sehen, wie die Insel aus dem Nebel auftaucht. An einem klaren Tag und besonders bei Sonnenschein ist es einfach nur traumhaft! Die grossen Fähren der Fährlinie BC Ferries, die zwischen dem Festland und Vancouver Island fahren haben grosse Sonnendecks. Besonders beliebt sind bei den Reisenden die grossen Aubewahrungskisten der Rettungswesten entlang der Decks – ideale Sitzplätze für Sonnenbäder und Sightseeing. Die Fährfahrt von Vancouver nach Vancouver Island dauert ca. 2 Stunden und kostet für ein normales Auto mit 4 Personen ca. 80 $ CDN. Reservierungen für die Hauptrouten sind empfehlenswert.

Vancouver Island ist keine kleine Insel. Mit einer Länge von über 450 km und einer Breite von ca. 100 km ist sie, von der Grundfläche gesehen, grösser als Belgien. Die Insel teilt sich in 4 Regionen:

1. Der Norden Vancouver Islands beginnt oberhalb von Campbell River. Hier beginnt das dünn besiedelte, wilde Land. Früher war der Norden um Port Hardy und Port McNeill eine florierende Gegend, heute zieht es die jüngeren Leute in den Süden, wo das Wetter besser, die Arbeit einfacher zu finden und das Leben weniger beschaulich ist. So ist Port Hardy, am nördlichen Ende des Highway 19 heute eine ruhige Kleinstadt die besonders bei Touristen beliebt ist. Im Frühjahr und Herbst können vom Rotary Park manchmal gar Buckelwale gesichtet werden, die Fähre nach Prince Rupert legt hier an und ab und es bieten sich viele Ausflugsmöglichkeiten. Die Schwarzbären der Gegend mögen die Tidenbucht (das Estuary) in der Nähe des Fischereihafens sehr und so trollen sie auch gerne einmal durch die Wohngegenden der Nähe und richten allerlei Unfug an.  Port McNeill ein wenig weiter südlich ist ein kleiner gemütlicher Ort mit einer, für mich besonders lohnenwerten Attraktion:  die Familie Mackay bietet hier ihre Walsichtungstouren an und neben der Länge der Tour – ca. 5 Stunden – überzeugen die Mackays durch ihr grosses Wissen um die Orcas vor Nord Vancouver Island.

Als Unterkunft in Port McNeill mag ich jedem das Bed and Breakfast “At Waters Edge” ans Herz legen. Chris (Polizist der kanadischen RCMP, landläufig Mounties genannt), und Karen sind vollendete Gastgeber. Chris grösstes Hobby sind die Orcas der Johnston Strait und er verbringt fast seinen ganzen Jahresurlaub auf dem Boot mit den Mackays. Karen steht den Gästen mit Infos und Organisation jederzeit zur Seite. Jeder der den Norden Vancouver Islands erleben mag, ist hier Bestens aufgehoben!

Eines der beliebtesten und bekanntesten Ausflugziele im Norden ist Telegraph Cove. Also hat es mich auch dorthin verschlagen und … “Hmmm – naja”. Es ist nett es gesehen zu haben. Es ist eine hübsche Bucht mit einem ansehnlichen Sporthafen und einem grossen RV& Camping Gelände. Ausflüge zum Wale sichten und den Grizzlies auf dem Festland werden angeboten. Im Winter ist hier Totentanz und im Sommer ist es überlaufen. Also, holt euch den “Ich war auch hier” Aufkleber für’s Reisetagebuch und weiter zu interessanteren Zielen.

Alert Bay, auf Cormoran Island, beispielsweise erreicht ihr mit der Fähre von PortMc Neill aus. Im Ort befindet sich das Alert Bay Indian Reserve 1A, und die meisten Einwohner gehören einem der Stämme der Kwakwaka’wakw First Nations an. Im Ort findet ihr das U’mista Cultural Centre, in dem Masken und kulturell wichtige Gegenstände der Stämme ausgestellt sind, die die kanadische Regierung unter dem Indian Act im Jahre 1921 konfiszierte um die Stämme an zentralen Potlatch Versammlungen zu hindern. Erst Ende der 70er Jahre wurden diese kulturell wichtigen Artefakte an die First Nations zurück gegeben. Auch der höchste Totempfahl der Welt findet sich in Alert Bay und Wanderungen um und über die Insel sind empfehlenswert.

Sehenswert ist auch die Insel Sointula:

Da eines der spannensten Erlebnisse auf Vancouver Island auf den unbefestigten Strassen, den “Gravel Roads”, die abgelegenen Orte und traumhafte Natur zu erkunden, solltet ihr euch unbedingt dahin wagen. Aber … bitte vorher nachsehen, ob im Mietvertrag eures Mietwagen das Fahren auf unbefestigten Strassen auch nicht von der Versicherung ausgeschlossen ist! Zeballos und Port Alice sind solch abgelegene Örtchen, die nur über eine Gravel Road erreichbar ist. Schwarzbären auf dem örtlichen Sportplatz und das Ausweichen vor den riesigen kanadischen “Log Trucks” bis über den Randstreifen hinaus … was will man mehr?

… Get Wild!

juliett.

… ist das “Kunamokst” – das bedeutet “gemeinsam” in der Sprache der Chinook.

Dieses einzigartige “Visual Arts Projekt” wurde auf Galiano Island begonnen und entstand durch die Zusammenarbeit von ca. 200 an der Pazifikküste British Columbia lebenden Künstler. Zusammengesetzt aus einzelnen Arbeiten von Künstler in den Altersklassen von 16 bis 90 Jahren,  repräsentiert das Kunstwerk die verschiedenen Regionen der Küste  und ist ein Zeichen der Gemeinsamkeit durch Vielfalt.

Die teilnehmenden Künstler bekamen die Themenvorgabe ” West Coast Sea Life”, Meeresbewohner der Westküste, zusammen mit einigen Form- und Farbvorgaben.

Das eindrucksvolle Wand Mosaik wurde im Rahmen der Eröffnung der Olympischen Spiele am 13. Februar in West Vancouver enthüllt und ist noch bis zum 28. Februar im West Van Community Centre (2121 Marine Drive) zu bewundern. Sein endgültiges Zuhause findet das Kunstwerk im Laufe des Frühjahrs im Galiano Oceanfront Inn & Spa, auf Galiano Island.

Hier ein Foto der Enthüllungsfeier, dass auch Details des Wand Mosaiks erkennen lässt (Fotoquelle: Facebook Account Gulfislandsdriftwood):

Awesome!

.. ist eine der kleineren der südlichen Gulf Islands vor Vancouver Island. Hier habe ich 2004 meine erste Nacht auf kanadischem Boden verbracht.  Mayne Island war das ideale Ziel für die ersten drei Tage in British Columbia. Den Jet-Lag überwinden und die Insel erkunden war angesagt.

Zentraler Anlaufpunkt der Insel ist der Ort Miners Bay. Hier finden sich die Bibliothek, Supermärkte, ein Internetcafé, die Poststelle, ein kleines Museum und verschiedene Restaurants. Rundum alles, was benötigt wird.

Mayne Island, mit seiner Grösse von nur 21 qkm ist perfekt für ein paar ruhige und erholsame Tage am Anfang oder Ende eines British Columbia Urlaubs. Lange Spaziergänge und Fahrradtouren bieten sich an.

Tourismus auf Mayne Island gibt es bereits seit den Zeiten des Cariboo Goldrausches und die Insel war ein beliebte Unterkunft der Goldsucher auf dem Weg zu den Goldfeldern oder derer, die beim Goldsuchen bereits ihr Glück gemacht hatten. Die Springwater Lodge auf Mayne Island wurde im Jahre 1895 eröffnet und ist das älteste seit seiner Eröffnung durchgehend operierende Hotel in British Columbia!

Sehenswert ist auch der Japanische Garten Mayne Islands an der Dinner Bay:

und der Lighthouse Park am Georgina Point:

Die grossen Fähren der Fährlinie BC Ferries passieren diesen Punkt auf Ihrem Weg von Tsawwassen (auf dem Festland) nach Swartz Bay ( auf Vancouver Island) bei der Einfahrt in die Gulf Islands und umgekehrt.

Informationen und einige Unterkünfte auf den Gulf Islands finden sich HIER.

Juliett.

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