Vancouver Island, BC – Teil 2 Die Inselmitte

Nach meiner persönlichen geografischen Einteilung VI’s beginnt die Inselmitte im Norden in Campbell River und geht im Süden bis Ladysmith.

Die Mitte Vancouver Island ist “das Erlebnis und Outdoor Zentrum” der Insel. Hier gibt es Vieles zu Erleben, Erfahren und zu Sehen – und das im Sommer und im Winter.

Campbell River ist das “Tor” zum Norden der Insel. In einem vorherigen Post habe ich euch schon mein dortiges Lieblingsrestaurant, das “Patty Finn’s” vorgestellt.

Etwas ausserhalb von Campbell River, am gleichnamigen Fluss, gibt es einen ausgedehnten Wanderweg, der euch zu den Laichgebieten der Zehntausende von Lachsen führt, die jedes Jahr in den Campbell River zurückkehren. Noch ein wenig weiter den Campbell River hinauf findet sich der Elk Falls Park mit den gleichnamigen Wasserfällen.

Der Discovery Pier im Zentrum des Ortes ist bekannt für sein leckeres Eis und besonders für die übergrossen Eiskugeln. Vom Pier, aber auch vom gesamten Strandbereich des Ortes bietet sich an Sommerabenden ein toller Blick auf die dicht vorbei fahrenden Kreuzfahrtschiffe von und nach Alaska, die hier in die “Narrows” ein- und ausfahren.
Jeden Samstag Vormittag findet auf dem Parkplatz am Pier ein kleiner Markt statt, auf dem frische Produkte und Kunsthandwerk aus der umliegenden Region angeboten werden.

Discovery Pier, Campbell River, Vancovuer Island, British Columbia Starfish Quadra Island

Ein Tagesausflug nach Quadra Island sollte unbedingt auf eurem Programm stehen. Quadra ist, wie viele der Insel in der Strait of Georgia, bekannt für die Künstler und Kunsthandwerkler, die sich dort angesiedelt haben. Am anderen Ende der Insel liegt Rebeccas’ Spit – Lands End mit Picknickplatz und traumhaften Ausblicken. Quadra ist auch für eine Fahrradtour bestens geeignet und wer länger die herrliche Ruhe der Insel geniessen möchte, findet unter den zahlreichen B&B Angeboten sicherlich das Richtige – z.B. das Firesign B&B

Die 19A Richtung Süden führt an den bekannten und beliebten Stränden Saratoga Beach und Miracle Beach vorbei. Im Sommer bietet sich hier Badespass vor der überwältigenden Kulisse der schneebedeckten Coast Mountains auf dem Festland.

Wer im Urlaub auf den Geruch von Benzin und Öl nicht verzichten mag, sollte unbedingt den Saratoga Speedway besuchen. Von Mai bis Oktober finden dort regelmässig Rennen und Veranstaltungen statt.

Grüner und ruhiger ist es auf den zahlreichen Trails und an den Seen des Strathcona Provincial Park. Sehenswert sind die Nymph Falls nahe des Comox Lake. Das “Herz” des Strathcona Provincial Park ist das Mount Washington Resort und die benachbarten Paradise Meadows. Im Winter das beliebteste Ski Resort der Insel mit “wow” – Ausblick über die Strait of Georgia hinüber auf die Coast Mountains, bietet Mount Washinton im Sommer herrliche und sehr gut angelegte Wanderwege durch die Paradise Meadows. Eine Auswahl an verschiedenen Streckenlängen und die Möglichkeit an befestigten Stellen der Wanderungen zu Campen macht dieses Gebiet für Outdoor Freunde zu einem Highlight auf Vancouver Island. Aber, nicht unvorbereitet los. Das Gebiet um Mount Washington ist bekannt für seine Cougar (Berglöwen) Population und auch Schwarzbären sind hier zahlreich. Also, unbedingt die Warnhinweise beachten!

Weiter geht es Richtung Süden nach Courteney und Comox. Beide Orte liegen rund um das Comox Estuary. Sehenwert ist das kleine Fliegermuseum am Flughafen Comox. Jeden Sommer findet hier, auf dem Austellungsgelände an der Headquarters Road das Vancouver Island Musicfest statt. Wer über den “Canada Day” in Courteney ist, sollte sich die jährliche Parade und das “Duck Race” nicht entgehen lassen! Von Comox gibt es auch eine regelmässige Fährverbindung hinüber nach Powell River an der Sunshine Coast.

Qualicum Beach ist ein ruhiger Ferienort, der besonders bei älteren Reisenden beliebt ist. Viele Pensionäre haben sich hier niedergelassen.

Weiter geht es nach Parksville. Der anscheinlich unscheinbare Ort und seine Umgebung bietet besonders Familien mit Kindern einige Attraktionen und Freizeitmöglichkeiten. Der Park im Ortszentrum hat einen grossen Spielplatz mit Wasserpark und ein Skateboardgelände. Ein beliebtes Ausflugsziel in der Nähe ist Coombs mit vielen Souvenirgeschäften und dem Farmers Market, bekannt durch seine Ziegen auf dem Dach, den “Goats on the Roof“.

Kindern machen Besuche im World Parrot Refuge sehr viel Spass. Nicht vergessen bei den Amazon Papageien auch WIRKLICH die Ohrstöpsel zu benutzen.

Ebenfalls unbedingt besuchenwert ist das Wildlife Recovery Centre in Errington. Verletzte Wildtiere werden hier aufgepäppelt und wenn möglichst später wieder ausgewildert. Auch gibt es viele Informationen zu den Wildtieren auf Vancouver Island.

Auf dem Wege nach Nanaimo ist noch ein Abstecher in das Fairwinds Golf Resort in Nanoose Bay lohnenwert. Der kleine Sporthafen hat ein nettes kleines Restaurant mit Blick auf die Strait.

Nanaimo selber ist nach Victoria die zweitgrösste Stadt auf Vancouver Island. Die Fährverbindungen zum Festland gehen an und ab der 2 Fähranleger: Departure Bay im Zentrum Nanaimos und Duke Point ein wenig im Süden der Stadt. Ein weiterer kleiner Fähranleger in der Stadt ist Startpunkt für Fahrten zur Insel Gabriola. Nahe dieses Fähranleger findet sich auch das Wasserflugzeug Terminal Nanaimos.


Goodby Deutschland

Sie sagen für immer „Goodbye Deutschland!“ ?

Wir wären gerne mit der Kamera dabei!

Für das Sendeformat GOODBYE DEUTSCHLAND bei VOX, das dienstags ab 20:15 läuft, suchen wir Einzelpersonen, Paare oder Familien, die einen Neuanfang im Ausland wagen und sich dabei von uns mit der Kamera begleiten lassen wollen.

Bei Interesse melden Sie sich mit einem Foto, Kontaktdaten, Ihrem Zielland und Beweggründen für’s Auswandern unter: daniel.laudowicz @99pro.de

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Geschichte!


Auswandern Kapverden

In den Medien sieht und liest man Vielerlei über das Auswandern, aber das Auswandern in ein fremdes Land birgt auch viele Risiken und kann genau das Gegenteil bewirken, als man wirklich möchte. Sonne, Strand und Meer sind zwar eine ein toller Ausgleich zu dem Alltag den man vielleicht vorher hatte, ein Neuanfang sollte aber gut geplant werden. Wer auf die Kapverden auswandern möchte, sollte einmal diesen Artikel lesen bei www.kapverden.de


Vulkanfrei!

Island ist eine traumhafte Insel, so sagen meine Eltern, die vor vielen Jahren dort Urlaub machten und die Vulkane, Geysire, ungewöhnlichen Landschaften und ihren Flug zu den Westmännerinseln sehr genossen haben.

Für meine Kinder ist Island eine Landmarke auf dem Flug nach BC, die ihnen sagt, dass nun bald die Eisbergfelder Grönlands zu bewundern sind – natürlich bei klarer Sicht.

Seit einigen Tagen schon und seit dem gestrigen Tag besonders, ist Island nun wieder in aller Munde. Diesmal nicht mit Bankenkrisen und Wirtschaftszusammenbruch, sondern durch den Ausbruch des Eyjafjallajökull Gletscher Vulkans im Südosten der Insel.

Seit gestern Mittag ergeben sich daraus ausgedehnte Behinderungen der Luftfahrt und sogar Sperrungen kompletter nationaler Lufträume über Nordeuropa.

Anfangs zögerlich mit Angaben über die Dauer und die Ausweitung der Behinderungen, wurden gestrandete Reisende nur um Stunden vertröstet und Flüge standen noch ohne weitere Infos als planmässig auf den Anzeigentafeln der Flughäfen.

Nun hat heute Nachmittag der Chef einer Fluglinie eine erste Zeitlinie genannt. Michael O’Leary, CEO der Fluglinie Ryanair lies auf der Internetseite der Airline Folgendes veröffentlichen und wird erklärend zitiert: Ryanair Pressemitteilung 16.04.2010

Er erklärt, dass Ryanair seine Flugzeuge bis Montag den 19.04.2010 gegen Mittag in den betroffenen Regionen am Boden lassen wird. Dieses geschieht, nach seiner Aussage: um die Sicherheit der Passagiere, des Flugpersonals und der Fluggeräte nicht zu kompromittieren. Auch möchte Ryanair seinen Kunden genügend Zeit zu geben Ihre stornierten Flüge zu reklamieren und Umbuchungen vorzunehmen – ohne das Risiko, dass die neu umgebuchten Flüge kurzfristig wieder storniert werden.

Endlich mal jemand der das Kind beim Namen nennt und klarstellt, dass alle die Fliegen wollten/sollten/müssten auch in den nächsten Tagen weiterhin mit ausgedehnten Behinderungen im Luftraum über uns zu rechnen haben.

Wir, die wir in den nächsten Tagen nicht fliegen wollen/sollen oder müssen, dürfen die sonnigen und flugverkehrfreien Tage im Norden geniessen.

Nehmen wir es wie die Briten, die in ihrem eigenen Humor bereits in Richtung Island schicken: “We said: Send us CASH, Not ASH!”

Wer nun noch immer auf die dunkle Aschewolke wartet, die da über uns hinweg ziehen soll, dem sei Aufgeben angeraten. Aber, mal kanadisch gesagt: “nur weil der Grizzly nicht zu sehen ist, heisst es nicht, dass er nicht da ist!”

“Happy Landings”,

juliett