besuchen Sie am Besten an einem Samstag. An diesem Wochentag findet, von März bis Ende Oktober, vormittags der Farmer’s Market (Wochenmarkt) am Hafen des Ortes Ganges statt.

Salt Spring Island liegt in der Strait of Georgia, zwischen dem südlichen Ende Vancouver Island’s und Vancouver auf dem Festland. Sie erreichen Salt Spring Island mit den Fähren der BC Ferries, enweder von Tsawwassen oder Victoria (Swartz Bay) auf dem Festland nach Long Harbour, von Crofton auf Vanisle nach Vesuvius oder von Victoria (Swartz Bay) nach Fulford Harbour.

Nehmen wir als Startpunkt einfach Crofton auf Vancouver Island. Frühes Aufstehen und rechtzeitiges Ankommen am Fähranleger ist dabei oberstes Gebot, denn, ausser Ihnen wollen viele Menschen zum Farmer’s Market und die Fähre ist klein. In Vesuvius angekommen geht es weiter nach Ganges, vorbei an idyllischen Farmen & Häusern. Anhalten, austeigen und auch eine kleine Wanderung findet immer Zeit. Da es auf den Gulf Islands keine grossen Raubtiere wie Bären oder Cougar gibt, hat das Bärenspray auch heute Pause. Ein Parkplatz ist trotz der vielen Besucher in Ganges schnell gefunden, notfalls an der Strasse nach Fulford Harbour, ein wenig den Hügel hinauf. Der Farmer’s Market bietet Ihnen vieles für’s Auge, ist ideal zum Souvenirkauf und Sie sollten unbedingt von den angebotenen frischen Köstlichkeiten versuchen. Salt Spring Island ist, wie fast alle Gulf Islands schon immer Ziel von Künstlern gewesen und so findet sich eine grosse Auswahl nützlicher oder einfach nur begeisternder Dinge. Meine Lieblingsmitbringsel sind der Schmuck von Antony Marcano, die “Floor Art” von Terri Dunning (bei mir hängen sie an den Wänden) und die “Little Monster” von Diane Perry.

Auch ausserhalb des Marktbereiches ist Ganges sehenswert und der Hafenbereich vermittelt besonders im Sommer ein mediterranes Flair. Weiter geht es in Richtung Fulford Harbour. Verpassen Sie nicht, kurz hinter Ganges die Auffahrt zum Mount Maxwell Park auf dem Bruce Peak. Von dort oben bietet sich eine traumhafte Aussicht nach Süden und Westen. Mit Wohnmobilen ist die Auffahrt teilweise untersagt!

Anhalten sollten Sie auf dem Wege nach Fulford Harbour noch in einer der Winzereien auf Salt Spring Island. Kanadischer Wein? Aber sicher doch! Versuchen Sie die Weine der Garry Oaks Winery ( der Zinfandel … hmmmm) oder der Salt Spring Winery.

Von Fulford Harbour geht es dann weiter nach Swartz Bay auf Vancouver Island und als “Vanisle Kenner” haben Sie natürlich an die Picknick Decke, ein wenig Proviant und einen warmen Pullover gedacht. An einem Samstag im Sommer ist ein Stopp in Butchart Gardens unerlässlich. Jeden Samstag Abend findet dort eine grosse, ca. einstündige Feuerwerk Show statt.  Bevor Sie sich die Gärten ansehen sollten Sie sich, mit Ihrer Picknickdecke, einen Platz auf den Zuschauerwiesen sichern – das machen ausser Ihnen Hunderte … nur keine Scheu. Butchart Gardens ist mehr als einen Besuch wert, werden Sie an diesem Abend feststellen!

Weitere Tipps gewünscht? Gerne.

Juliett.

about a friend’s friend … who knows the sister of the mother of her aunt. Hear hear!

Scherz beiseite. Ihr wisst, ich bin DIE Fotografin schlechthin. Immer meine “Cam” dabei, eine digitale Spiegelreflex – irgendwas von Sony … Leute sprechen mich an “Oh, Sie haben aber eine tolle Kamera” .. und meine Antwort ist: ” … ach, ja??”. Ich bin zu dieser Kamera gekommen, wie die Jungfrau zum Kinde und genauso fotografiere ich auch. Alles und was mir so gefällt … aber ohne technisches Verständnis der Funktionalität und Möglichkeiten dieses Wunderwerks der Technik. Schlichtweg … meine Knippse ist bei mir komplett unterfordert. Meine Picasa Webalben erreichen Rekordhöhen …

Begeistern kann ich mich aber für diese auserwählten Menschen, die wissen was sie tun, wenn sie ein Objekt ihrer Fotobegierde focussieren. Die Dinge wie “Blenden”, “Verschlusszeiten”, “Makro” und Ähnliches bei den heutigen Kameras wiederfinden.

Ich bin Purist. Meine allerliebste Kamera ist meine alte  Olympus OM-1 … ehrliches Handwerk – klare Ansage.  Mit meiner heutigen Cam und den achsozichfachen digitalen Möglichkeiten bin ich schlichtweg überfordert. Es nervt – da bin ich Frau und überlasse gerne den Jägern und Sammlern den Platz am Focus. Frauen lesen keine Bedienungsanleitungen – Niemals!

Aber, ich möchte etwas mit euch teilen. Etwas das euch ein wenig verrät über die erste Insel British Columbia’s die ich euch morgen vorstellen möchte … Salt Spring Island.

http://www.saltspringphotos.com/ …

Zurück zu dem … ” a friend of a friend” … ich habe einen neuen Fotoblog gefunden. Naja, er ist mir gefunden worden … aber die Fotos sind bemerkenswert: http://www.inkpark.de

N-joy …

Juliett.

oder: ” …sach’ ma – wie komm’se denn auf Juliett?”

Und dann beginnen die Geschichten, die mit “es war einmal” anfangen und den Fragenden erschreckt die Augen aufreissen lassen, weil er dann denkt “verd***t, hätte ich doch nicht gefragt!

Ich fasse mich kurz, das heisst, ich versuch’s – und es hat nichts mit Shakespeare zu tun:

In den Jahren 1995-1998 habe ich einen Grossteil meiner Zeit am Flughafen PMI verbracht – arbeitenderweise. Neben Aufgaben wie:

- verwirrte Pauschi’s in Busse zu geleiten – “sachense ma Fräulein … dat Bus 118 iss abba nicht da?????”

- morgens gegen halb 4 Gäste vorzufinden, die eigentlich mit Spanair hoch über der Schweiz sein sollten, aber leider noch am Boden waren, da eine Flugbegleiterin nicht zum Dienst erschien und “aus sicherheitstechnischen Gründen nur 75 Leute an Bord durften”. (Denkt an die “in 90 Sekunden müssen im Notfall alle draussen sein” Regel!)

- Busse umkehren lassen, weil das Stofftier einer anderthalb Jährigen noch im Flieger war

… war meine liebste Zeit die, die ich im Condor OPS auf PMI verbrachte, wann immer sich Zeit oder Gelegenheit bot. Ich habe “Jeppesen Charts” lesen gelernt, erfahren was “dispatching” ist, wie auf PMI die besten “slots” zu bekommen sind und altgediente DC-10 Kapitäne im “short final” über Funk “Sch****e” sagen hören – und die “Jungs” sagen das nicht leicht daher.

Bleiben wir bei den DC-10. Die Aera der Dinosaurier. Damals hatte Condor 5 davon. Flugzeuge heissen nach ihrer Registrierung, der REG, ausgesprochen nach dem internationalen Fliegeralphabet. Diese REG besteht aus der Länderkennung und den Kennbuchstaben/-zahlen. Aus zeitlichen Gründen verwenden wir aber meist nur die zwei Buchstaben, die hinten am Leitwerk zu sehen sind.

“Unsere DC’s” hiessen damals: D-ADJO, D-ADLO, D-ADPO, D-ADQO, D-ADSO also, wenn wir nur die beiden letzten Buchstaben nehmen, die oben auf dem Leitwerk stehen, nach Fliegeralphabet:

Juliett-Oscar; Lima-Oscar; Papa-Oscar; Quebec-Oscar und Sierra-Oscar

Als es irgendwann darum ging ein Web-Alias, also einen Avatar, zu finden, wurde es juliett-oscar und die Kurzform Juliett bürgerte sich ein.

Clear skies ahead and Happy landings!

Juliett.

Als “Proud Host of the 2010 Winter Olympics” präsentiert sich seit dem 12. Februar Vancouver, gelegen an der Pazifikküste Kanada’s. Die Wettkampfstätten liegen in der Staft Vancouver selber, in Richmond, Cypress Mountain in West Vancouver und im weltbekannten Wintersportort Whistler – ca. anderthalb Autostunden nördlich von Vancouver gelegen.

Wie Vancouver und die Winterolympics zum Inselleben passen? Wenden Sie den Blick von der Coastal Mountain Range des Festlands weiter gen Westen (das geht auch auf Google Earth) in Richtung Pazifik. Auf der anderen Seite der Strait of Georgia liegt Vancouver Island, die grösste Insel Nordamerikas. Dazwischen liegen, von der Nordspitze Vancouver Islands bishin zur Hauptstadt Victoria am südlichsten Zipfel von “Vanisle” eine Vielzahl von Inseln und Inselchen – bewohnt und unbewohnt. Zwischen all diesen Inseln findet sich das, was Jaques Cousteau als eines der besten Kaltwassertauchgebiete der Welt bezeichnete. In den Tiefen der Strait of Georgia und der südlichen Juan de Fuca Strait begeistern riesige Seesterne, gigantische Oktopusse, eine Vielzahl von Fischarten und allerlei seltsamer Meereslebewesen das Wasser. Aus dem Kanu oder Kajak heraus ein Orca Pod beim Lachsfang oder “breech-en” beobachten? Die Strait ist ein beliebtes Wassersport Revier mit einer Vielzahl kleiner und mittlerer Sporthäfen.

Aber auch an Land gibt es Vieles zu erleben und entdecken. Traumhafte Natur, Wildtiere in ihrem natürlichen Habitat und hinter jeder Kurve wartet ein neues Abenteuer oder ein “Aha” Effekt auf Entdecker.

Lernen Sie die Ursprünge der Gastgeber der Olympischen Spiele kennen, erfahren Sie mehr über die Geschichten der First Nation British Columbias und die Legenden der “Shape Shifter” (nix Werwölfe wie in “New Moon” ! Anm. der Red ;) . Kommen Sie mit ins Land des Spirit Bears, des Sasquatch, des Ogopogo und des Thunderbird.

Begleiten Sie mich durch meine Lieblingsurlaubsregion … die Inseln vor der Küste British Columbias.

One island at a time …

Juliett, eh!

… aber manchmal ist es notwendig über den Tellerrand, perdon, die eigene Küstenlinie zu schauen. Was sehen wir? Was sehe ich? Zuviel? Weil wir übersättig sind mit unseren alltäglichen kleinen und grossen Katastrophen? Zuviel? Weil wir medial und global serviert bekommen was wir garnicht mehr verdauen können … und darum schauen wir beiseite oder ganz weg? Und mehr und mehr gleicht unsere Küstenlinie einem Wall … undurchdringlich und hoch genug, dass wir nicht darüber schauen müssen und das “Aussen” uns nicht mehr wirklich erreicht. Ist das gut?

Manchmal schauen wir auf, horchen wir hinaus, entdecken wir unser vielgerühmtes “globales Bewusstsein”. Wer hat sich vor dem Erdbeben jemals um Haiti Gedanken gemacht? Sich geschert um die dort herrschenden Zustände? Die Armut und die Missstände gesehen. Selbst ein grosses Bild auf der Titelseite einer Zeitung hätte die Wenigsten gefangen genommen … hätte ja auch Ruanda sein könnnen, oder Äthiopien … aber wer redet noch davon. Wer wusste bisher schon genau wo Haiti liegt – eine arme Insel irgendwo. Aber “Hinz und Kunz” auf der Strasse kennen die “Dom Rep” … Discount Urlaub unter karibischen Palmen … wo sich Erna aus Oer-Erkenschwick und Heinz aus Bottrop beim Lambada unter der Diskokugel die All-Inklusiv-Kante geben.

Gebranntmarkt wurde ich oftmals, wenn ich sagte … in die Dom Rep fliege ich nicht. Nicht solange ausserhalb der Touristenregionen und im Nachbarstaat das Elend unsagbar ist. Nachbarstaat? Wo soll der denn sein? Die Dom Rep ist doch eine Insel …

Und nun schauen alle hin – auf selbigen Nachbarstaat. Die Schlagzeilen sind ja auch gross genug und springen uns an von allen Titelseiten und aus den Headlines der Nachrichten. Und die Welt überschlägt sich mit Spenden in Millionenhöhe. JA! Es ist richtig und nötig und je schneller, desto besser … aber lasst es uns nicht vergessen, dann, wenn die Schlagzeilen verblassen, die Nachrichten nicht mehr darüber berichten und der schreckliche Alltag einkehrt.

Wir alle würden gerne mehr tun, wenn wir könnten und wir würden auch tatsächlich mehr tun, wenn wir dann nicht weiter nachdenken würden, ob wir es wirklich können und ob es denn auch Sinn macht … und uns in diesen Gedanken dann verlieren und es bei den Gedanken bleibt. TUT etwas … Etwas Nachhaltiges!

Jeder von uns, und wirklich jeder von uns kann 10 oder auch 20 Euro im Monat entbehren. Das ist nicht mehr als ein Kinobesuch oder eine “Take Away Pizza”. Für Andere ist es das saubere Trinkwasser, ein Schulplatz, eine Impfung, eine ganze Menge Hoffnung und oft auch nur das nackte Überleben … ein Arzt der sonst nicht da ist, ein Buch, eine Decke gegen die Kälte … ein Dach über dem Kopf und eine Perspektive .. oder auch nur der Ansporn, dass jemand da ist, der das eigene, kleine Leben als wichtig ansieht. Als so wichtig, dass er diese 10 oder 20 Euro im Monat investiert um eine Patenschaft zu übernehmen oder Menschen zu unterstützen die ihr Leben in das Zeichen der Nächstenliebe stellen.

Haiti ist jetzt … dort wird akut Hilfe gebraucht. Aber auch in Wochen und Monaten wird dort immer noch Ausnahmezustand sein .. und wir werden nicht mehr täglich davon lesen und hören. So, wie viele andere akute Krisengebiete auf dieser Welt aus unserem Focus verschwinden …

Auf Englisch würde ich sagen: “Get involved” … “Bringt euch ein …” – dauerhaft, nicht nur weil es gerade aktuell ist. Gebt! Gebt die Decke, gebt die Perspektive, den Ansporn, die Hoffnung, das saubere Wasser, den Arzt der da sein kann, das Dach … das “shelter” … die Zukunft.

http://www.aerzte-ohne-grenzen.de

http://www.worldvision.de

http://www.kindernothilfe.de

… wenn es sich nicht anklicken lässt … seid flexibel: kopieren und in eure Lieblingsbrowserleiste einfügen ;) … Ihr wisst ja,  jede grosse Geste beginnt mit einem kleinen Schritt.

Danke. Juliett.

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