Für viele Mallorcabewohner und -besucher ist Skype mittlerweile eine hervorragende und einfache Kommunikationsmöglichkeit in privaten und geschäftlichen Bereichen. Mit der Familie Kontakt halten, geschäftlich mit Mitarbeitern in verschiedenen Zweigstellen Informationen und Formulare austauschen wird durch dieses, auf P2P-Technik basierende Messengersystem kinderleicht.
Nun könnte der heilen Skype Welt, mit ca. 16 Millionen Nutzern weltweit, eventuell das Ende drohen. Beim Kauf von Skype durch das Internet-Auktionshaus eBay im Jahre 2005 für 3,1 Milliarden (!) Dollar, wurden leider nicht die für das Betreiben von Skype unerlässliche P2P-Technik miterworben, sondern lediglich die Nutzung dieser Technik durch einen Lizenzvetrag genehmigt.
Im letzten Quartalsbericht informierte eBay die US-Börsenaufsicht nun, dass die Eigentümer der der P2P-Technik, die Software Firma Joltid, diesen in 2005 geschlossenen Lizenzvertrag nicht weiterführen möchten.
Ebay versucht nun selber einen Ersatz für diese Technik zu entwickeln und zeigt sich hoffnungsvoll, dass der Rechtstreit um die Fortführung des Lizenzabkommens positiv ausfallen wird. Für eBay steht Einiges auf dem Spiel, da das Unternehmen Skype im nächsten Jahr an die Börse bringen möchte und es selbst, wenn eine Alternative zur P2P-Technik gefunden wird, nicht sicher ist, ob durch eine eventuelle Umstellung auf ein neues System Kunden verloren gehen oder Funktionen eingeschränkt würden.

Wer kennt es nicht, da ist die traumhafte Finca, abseits von Tourismus und Zivilisation endlich gefunden und alles was zum Glück fehlt ist Telefon und Internetanschluss. Der Genuss von Unabhängigkeit und Ferne zur Aussenwelt – aber fast keiner möchte heutzutage diese Art der Kommunikation mehr missen. Die Einen wollen einfach nur mit Ihren Verwandten in Kontakt bleiben, die Anderen sind Unternehmer, die den Kontakt zu Ihrem Unternehmen benötigen.

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